Ende des 13. Jhd. oder um ca. 1300


 

Entstehung der Burg - die Burganlage wurde als "Newe Hus" bezeichnet, daraus ist dann der Ortsname Neuhaus entstanden

 

1532


                             
Friedrich der Großmütige von Sachsen belehnte Cunz von Gottsmann mit dem Amt Neuhaus. Cunz von Gottsmann war Amtmann von Königsberg in Unterfranken. Hans Friedrich Gottsmann wurde der bekannteste Burgherr von Neuhaus. Er setzte umfangreiche Baumaßnahmen an der Burg durch. Gottsmann veränderte das Aussehen des gesamten Burgberges. 1593 folgte die Erbauung der Dreifaltigkeitskirche als Stiftkirche und des Amtshauses oberhalb der Kirche.

 

1632


 

älteste bekannte Darstellung durch einen Kupferstich

Kupferstich

 

am 2. Mai 1634


           
brannten Kronacher und Kroaten die Burg mitsamt dem Ort Neuhaus nieder. Von der Burg blieb allein der große Torturm (Wärfelturm) erhalten.

 
1727


 

wurde Johann Georg Metike als Amtmann eingesetzt, er beschäftigte sich intensiv mit Obstbau, Bienenzucht, Blumenpflege und Gemüseanbau - daher das Wohngebiet "Großer Garten". Er ließ auch die hölzerne Wasserleitung von der Gessendorfer Quelle bis zum Schloß bauen.

 

1769


 

folgte der Sohn Johann Friedrich Theodor Meticke als Amtmann in Neuhaus. Auf ihn gehen die Dorfordnungen von Neuhaus zurück.

 
1829


 

wurde das Amt Neuhaus aufgelöst und Privatleute übernahmen das Gebäude für unterschiedliche Zwecke.

 
1903/1904


 

erwarb der Sonneberger Großkaufmann und Bankier Hermann Walther das ehemalige Amtshaus und das dazugehörige Gelände des Burgberges. Sein Vater wurde vom Theaterherzog Georg II geadelt.

 
bis 1917


 

Baron von Walther ließ den Park mit vielfältigen Gehölzen aus aller Welt anlegen. Er machte aus dem Amtshaus ein repräsentatives Gebäude mit dem heutigen Aussehen. Er ließ auch die Burgruine mit dem Nürnberger Fachwerk versehen.

 
1917


 

verkaufte Baron von Walther seinen ganzen Besitz an den Berliner Großindustriellen Sigismund Bergmann.

 
1960 - 1970


 

Einrichtung eines Heimatmuseums (Heimatstube)

 

1964


 

Teilsanierung zur Vorbereitung auf die 650-Jahr-Feier

 
1980


 

Auslagerung des Heimatmuseums und der anschließende Zerfall der Burg durch Witterungseinflüsse und Vandalismus.

 
2008


 

Rückerwerb durch die Gemeinde Neuhaus-Schierschnitz

 
seit 2010


 

umfangreiche Sanierungsmaßnahmen

 
2013


 

Gründung des Burgvereins zur Pflege und Erhaltung der Burg